Luca De Marchi
Nach seinem ersten Engagement an der Staatsoper Prag arbeitete der gebürtige Venezianer an Opernhäusern in Italien (Teatro „La Fenice“ in Venedig, Bologna, Ferrara), Österreich (den Salzburger und Bregenzer Festspielen sowie an der Wiener Staatsoper) und Deutschland (Mainz, Darmstadt und Dortmund als Studienleiter und Dirigent). Weitere Engagements führten ihn in die Schweiz, nach Frankreich, Norwegen, Spanien, China (Peking) und Japan (Tokio). Er arbeitete eng mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Claudio Abbado, Fabio Luisi, Myung Whun Chung und Vladimir Jurowski zusammen.
Als Gastdirigent hat er, unter anderem mit dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Prager Sinfonieorchester, dem National Taiwan Symphony Orchestra und den Dortmunder Philharmonikern gearbeitet. Als Cembalist konzertierte er mit dem Venice Baroque Orchestra in den USA (Carnegie Hall in New York, Disney Concert Hall in Los Angeles), Kanada (Roy Thomson Hall in Toronto) und Italien (Rome Chamber Music Festival). 2024 gab er sein Debüt beim Festival Retz. Seit 2025 ist er dessen Chefdirigent.