JOHANN ADOLPH HASSE

«DIE PILGER – I PELLEGRINI AL SEPOLCRO DI NOSTRO SIGNORE»

 

Szenisches Oratorium in Retzer Fassung, erstellt unter Mitwirkung der Hasse-Gesellschaft-Bergedorf e.V., erweitert und ergänzt  mit Chören aus dem Requiem in Es-Dur und dem Miserere in c-moll

 

Stadtpfarrkirche St. Stephan

 

PREMIERE

Donnerstag, 5. Juli 2018
19:30 Uhr

Karten: € 24,- bis € 62,-

Shuttlebus nach Wien
Abfahrt 22:15 Uhr, € 18,- pro Person
(Verbindliche Buchung im Festivalbüro am letzten vorangegangenen Werktag!)

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Johann Adolph Hasse (1699-1783) gehört zweifellos zu den bedeutendsten Opern- und Oratorien-Schöpfern seiner Zeit; bereits zu Lebzeiten trug der Scarlatti-Schüler den Beinamen „il divino Sassone“ (der göttliche Sachse) und durfte u.a. Maria Theresia, Joseph Haydn und Voltaire, der ihn „den Helden des Jahrhunderts“ nannte, zu seinen Bewunderern zählen. Das Oratorium „I Pellegrini al Sepolcro di Nostro Signore“, das im Jahr 1742 seine Uraufführung erlebte, gilt als Hasses bestes Werk, und generell als Meisterwerk sakraler Musik. Mitentscheidend dafür war und ist das Libretto von Stefano Benedetto Pallavicino – nach dem Urteil des zeitgenössischen Kunstästhetikers Johann Georg Sulzer der ideale Oratorientext schlechthin. In ihm treten weder biblische noch allegorische Gestalten auf, sondern – gleichsam stellvertretend für alle Zuhörerinnen und Zuhörer des Oratoriums – vier Pilger. Sie lassen sich von einem ortsansässigen Eremiten zu den zentralen Stätten des Leidens Christi führen. Die Passion wird also aus zweiter Hand erzählt und von den beteiligten Personen nachempfunden.

In Retz ist an der Seite von Bernarda Bobro, die zuletzt u.a. als Violetta in „La Traviata“ am Royal Opera House in Covent Garden London, der Operá Garnier Paris sowie der Seattle Opera große Erfolge feiern konnte, die international renommierte Sopranistin Ursula Langmayr als weibliche Pilgerin zu hören. Ihr Debut beim Festival in Retz gibt die dem Wiener Publikum bestens durch zahlreiche Rollen an der Volksoper bekannte Mezzo-Sopranistin Manuela Leonhartsberger. Der 2008 mit dem Echo Klassik für seine Titelrolle in Händels „Tamerlano“ ausgezeichnete Countertenor Nicholas Spanos vervollständigt die Gruppe der Pilger. In der Rolle des Eremiten wird der österreichische Bariton Stefan Zenkl, den Engagements u.a. an das Opernhaus Zürich, die Staatsoper Hannover und das Staatstheater Wiesbaden führten, erstmals in Retz zu hören sein. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Andreas Schüller, Regie führt – wie auch in den vorangegangenen Jahren – Monika Steiner.

Weitere Vorstellungen

08. Juli 2018
12. Juli 2018
14. Juli 2018
20. Juli 2018
22. Juli 2018

jeweils 19:30 Uhr
Karten: € 20,– bis € 56,–

Shuttlebus nach Wien
Abfahrt 22:15 Uhr, € 18,- pro Person
(Verbindliche Buchung im Festivalbüro am letzten vorangegangenen Werktag!)

Eugenia (Sopran) Bernarda Bobro
Agapita (Sopran) Ursula Langmayr
Teotimo (Countertenor) Nicholas Spanos
Albino (Alt) Manuela Leonhartsberger
Guida (Bariton) Stefan Zenkl

OrchesterEnsemble Continuum

Chor Vokalensemble Terpsichore
Musikalische Leitung Andreas Schüller
Inszenierung Monika Steiner
Leitung Chor Andreas Salzbrunn
Bühne Alexander Löffler
Kostüme Inge Stolterfoht
Lichtdesign Pepe Starman